Roberto Ampuero: Der Fall Neruda (Bloomsbury Berlin)

Ein vielschichtiger Beinahe-Krimi, gewürzt mit chilenischer Geschichte. Im Jahr 1973 lernt der junge Kubaner Cayetano Brule den berühmten Dichter Pablo Neruda kennen. Brule folgte der Frau, die er liebt, nach Chile, kann aber in der chilenischen Gesellschaft nicht richtig Fuß fassen. Daher ist er nur zu gern bereit, im Auftrag des Dichters eine bestimmte Person zu finden – eine ehemalige Geliebte Nerudas.

Ausgestattet mit Dutzenden von George-Simenon-Krimis, aus denen er das Handwerk des Detektivs lernen soll, macht sich Cayetano auf eine Suche, die ihn bis nach Mexiko, Kuba und sogar in die DDR führt. Währenddessen spitzt sich die Lage in Chile zu: Salvador Allende soll gestürzt werden, nachdem er einen bisher wenig bekannten General mit Namen Pinochet zum Armeechef ernannt hat…

Dieser Beitrag wurde unter Belletristik, So lala... veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.