Hermann Koch: Angerichtet (Kiepenheuer&Witsch)

Zwei Brüder und ihre Ehefrauen treffen sich in einem Nobelrestaurant zum Essen.

Paul, ein arbeitsloser Lehrer, spöttelt über das Ambiente, die eingebildeten Kellner und über seinen großen Bruder Serge, der niederländischer Ministerpräsident werden will. Immer steht er im Schatten des publicitysüchtigen Politikers. Doch das Konkurrenzdenken der Brüder ist das allerkleinste Übel in diesem Familiendrama…

Koch ist ein begnadeter Erzähler, sein Roman beginnt fast spielerisch leicht und der Anfang läßt kaum vermuten, dass man es hier mit einer Geschichte zu tun hat, die einem den Atem nimmt. Mich hat das Buch auch nach dem Zuklappen beschäftigt, um nicht zu sagen: Verstört.

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