Boris Akunin: Die Moskauer Diva

Für mich war am letzten Freitag schon Weihnachten, denn der neueste “Fandorin”-Band von Boris Akunin ist eingetroffen! Erschienen ist er schon im letzten Jahr – und ich habe es nicht mitbekommen…

Und das kam so: Nach “Die diamantene Kutsche” im Jahr 2003 sind bis 2007 nur noch zwei Bände mit Erzählungen erschienen, danach lange nichts mehr, so dass ich meine Befürchtungen bestätigt sah, dass der nichtswürdige Autor seinen strahlendsten Helden eingemottet und dessen Anhänger schmählich im Stich gelassen hat.

Irgendwann schaut man dann auch gar nicht mehr erwartungsvoll in die Vorschauen aus dem Aufbau-Verlag, weil die halbjährliche Enttäuschung  (Frühjahr- und Herbstprospekt) so schmerzlich ist. Ich weiß nicht, welcher glücklichen Fügung es zuzuschreiben ist, dass ich neulich trotzdem noch einmal recherchiert habe, ob es von meinen liebsten Krimiautoren etwas Neues gibt. Also habe ich “Boris Akunin” in die Buchkatalog-Suchmaschine eingegeben und – oh Wunder!! – wurde auf einen Fandorin-Band aufmerksam, dessen Titel mir nicht geläufig war.

Wurde vielleicht wieder ein älteres Buch unter einem neuen Titel herausgegeben, wie es Verlage zuweilen machen? Nein! Originalausgabe 2011! Was für eine Freude! (Die währte allerdings nur zwei Tage lang – ich war maßlos und habe wieder viel zu schnell gelesen… Bis die Wirkung der Akuninschen Ausdrucksweise nachlässt, kann es allerdings noch dauern.)

P.S.: Das Buch ist natürlich in die Kategorie “Sofort kaufen und lesen!” eingestuft, weil es für mich die einzige Krimireihe ist, die ich bis an mein Lebensende weiter verfolgen möchte. Wer allerdings noch keins der Bücher kennt, sollte unbedingt mit dem ersten Band, “Fandorin”, beginnen.

 

Dieser Beitrag wurde unter Krimi, Sofort kaufen und lesen! veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

1 Antwort zu Boris Akunin: Die Moskauer Diva

  1. Eben wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass ich gar nichts zum Inhalt des Buches geschrieben habe. (Mal ehrlich: Der ist völlig egal. Hauptsache, Fandorin kommt darin vor!)
    Aber gut, hier kurz erwähnt: Erast Petrowitsch hat mittlerweile sein 50. Lebensjahr hinter sich gebracht und ist voller Pläne. Da beauftragt ihn eine alte Freundin mit einem Fall, den er ihr zuliebe nicht ablehnen kann: Eine junge Schauspielerin wird bedroht, es gab bereits einen Mordversuch, Fandorin soll den Täter finden und die Frau beschützen. Diese hat jedoch eine eigenartige Wirkung auf ihn, die seinen brillianten Verstand zeitweise außer Kraft zu setzen scheint…
    Wer die Reihe mag, wird es wohl auf jeden Fall lesen. Wer die Bücher noch nicht kennt, sollte mit dem ersten Band anfangen (s.o.)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.