Pierre Lemaitre: Die Farben des Feuers

Natürlich zeugt es von wahrer menschlicher Größe, wenn man seinen Feinden vergibt. Aber wer liest nicht trotzdem gern eine Geschichte, in der Intrigen und Verrat mit einem Rachefeldzug geahndet werden?
Nicht erst seit “Der Graf von Montechristo” wissen Leser es zu schätzen, wenn ein zugrunde gerichtetes Opfer sich nach und nach die Personen vorknöpft, die es in den Ruin getrieben haben.
Wenn die Geschichte dann auch noch so wunderbar elegant und ironisch erzählt wird wie hier, ist das Buch ein wahres Lesevergnügen!

Zum Inhalt: Madeleine Péricourts Vater, ein berühmter Bankier, verstirbt plötzlich im Jahr 1927 und macht damit seine Tochter zur Alleinerbin. Die junge Frau ist geschieden, hat einen kleinen Sohn und wenig Erfahrung im Bankengeschäft – so wird sie von den eigenen Verwandten und ihren Angestellten ausgenommen. In der Wirtschaftskrise von 1929 verliert sie ihr gesamtes Vermögen.
Doch Madeleine ist bei weitem nicht so hilflos und naiv, wie es scheint. Und langsam beginnt sich das Blatt wieder zu wenden…

Dieser Beitrag wurde unter Belletristik, Durchaus lesenswert veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.