Emily Ruskovich: Idaho

Ein intensives, teilweise beklemmendes Buch!
Am Anfang steht ein unbegreifliches Verbrechen. Jenny, Mutter von zwei Töchtern, bringt an einem Sommertag eines ihrer Kinder um, das andere verschwindet im Wald und wird nie gefunden.
Niemand kann sich diese schreckliche Tat erklären – auch nicht ihr Ehemann Wade.
Jahre später ist Wade in zweiter Ehe verheiratet. Wie auch sein Vater, leidet er schon in seinen Fünfzigern unter einer beginnenden Demenz. Seine Frau Ann ist hin- und hergerissen: Ist das Vergessen für Wade nicht auch ein Geschenk? Kann er glücklicher sein, wenn er nicht mehr weiß, das er einst zwei Kinder verloren hat?
Kein Buch für Menschen, die klare Antworten brauchen. Vieles in diesem Roman bleibt unerklärlich, nicht zuletzt Jenny Tat.
Trotzdem zieht einen dieser Roman unweigerlich in seinen Bann. Ruskovich erreicht eine schon fast erschreckende Intensität in der Schilderung von Natur und Menschen.
So etwas liest man nicht alle Tage!

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